Wohnen

Die Wohnung einrichten

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Dreimal umgezogen, ist einmal abgebrannt – so sagt der Volksmund, aber das muss nicht sein: Eine Wohnung einzurichten gelingt am besten, wenn alle Familienmitglieder einbezogen werden und ihre Wünsche und Vorlieben einbringen können. Das gilt für die Aufteilung der Räume ebenso wie für deren optimale Möblierung, die wesentlich dazu beitragen kann, „Frei-Räume“ für alle Bewohner, für die Eltern und die Kinder, zu schaffen.

Der größte Raum der Wohnung kann, muss aber nicht, dem Wohnzimmer vorbehalten sein. Warum müssen sich Eltern oft jahrelang über die Kinder ärgern, wenn sie im Wohnzimmer spielen, weil dafür in den Kinderzimmern kein Platz ist? Warum nicht gleich das größte Zimmer zum Kinderzimmer machen und die kleineren Räume für andere Zwecke nutzen – als Elternschlafzimmer, als individuell gestalteter Medienraum mit TV und PC oder als gemütliches Esszimmer mit Buffet und Geschirrschrank, in dem Omas Kaffeeservice bestens zur Geltung kommt? Steht die Raumverteilung fest, geht es ans Einrichten, und hier sind, besonders bei kleinem Budget, intelligente Lösungen gefragt: Möbelprogramme ermöglichen Baukastenlösungen und die Zentimeter genaue Ausnutzung jeder Zimmerecke; außerdem sparen sie Kosten, weil sie zumeist als Selbstbausysteme konzipiert sind.

Die hinter allen Möbelprogrammen stehende „Ikea-Idee“ ist denkbar einfach: Möbel werden so konzipiert, dass deren Einzelteile handlich in Kartons verpackt werden können, so dass sie in fast jedes Auto passen. Ferner lassen sich die Möbel, ob Bett, ob Schrank oder Küchenzeile, leicht und mit nur wenig Werkzeug zusammenbauen. Fachkenntnisse sind in der Regel nicht erforderlich. Die Auswahl ist inzwischen groß und bietet Einrichtungen für jeden Geschmack; neben Ikea haben sich zahlreiche weitere Möbeldiscounter (unter anderem Sconto, Roller, Poco-Domäne oder Boss) etabliert, die keinen Wunsch offen lassen.

Sind die Mitnahmemöbel ausgesucht und nach Hause transportiert, beginnt der Aufbau, an dem möglichst alle Familienmitglieder beteiligt werden sollten. Das gemeinsame Erlebnis, aus Einzelteilen ein Möbelstück entstehen zu lassen, ist besonders für ältere Kinder und Jugendliche wichtig: Die Akzeptanz steigt, die Zufriedenheit über die gelungene Arbeit wird zum nachhaltigen Gemeinschaftserlebnis.

Damit alles klappt und der Möbelbau „nach Plan“ verläuft empfiehlt es sich allerdings, sich nicht auf den mitgelieferten Inbusschlüssel zu verlassen und sein eigenes Werkzeug einsatzbereit zu haben. Ein guter Akkuschrauber leistet mit wesentlich weniger Kraftaufwand wesentlich bessere Ergebnisse. Darüber hinaus geht der Zusammenbau der einzelnen Möbelteile deutlich schneller von der Hand. Der Akkuschrauber mit variabler Drehzahl sowie Rechts- und Linkslauf überträgt die Kraft auf die Inbus- oder Kreuzschlitzschrauben so gleichmäßig, das keine Spannungen entstehen und das Holz nicht reißt. Das ist besonders wichtig, wenn ein Möbelstück später demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden soll.

Auf diesem Blog findet man Tipps für die Familie zu den Themen Erziehung, Ausflüge, Urlaub und vieles mehr.

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