Wohnen

Ohne Eigenkapital zum eigenen Haus

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Viele Leute kennen den Traum vom eigenen Haus und auch wenn man ganz leicht ins Träumen gerät, so fehlt den meisten Familien in der heutigen Zeit das nötige Kleingeld um diesen Traum zu realisieren. Vor etwa 5 Jahren, als wir uns noch nicht in der weltweiten Finanzkrise befunden haben, war es noch wesentlich leichter ohne Eigenkapital zum eigenen Haus zu kommen – in der heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl mehr Auflagen und vor allem muss man sich vorab grundlegende Gedanken dazu machen, ob man die Finanzierungsrate auch auf Dauer bedienen kann. Dennoch ist es durchaus empfehlenswert sich über eine Vollfinanzierung, welche auch 100% Finanzierung oder 110% Finanzierung genannt wird, Gedanken zu machen. Und auch wenn die laufenden Kosten um einiges höher sein mögen als die in einer Wohnung, für die Altersvorsorge ist es auf alle Fälle lohnenswert sich seine eigenen vier Wände in Form eines eigenen Hauses zu schaffen. Denn wenn der aufgenommene Kredit erst einmal abbezahlt ist (das erfolgt in der Regel spätestens bis zur Pensionierung) lässt es sich in einem Haus in erster Linie mietfrei und möglicherweise sogar noch mit einem finanziellen Überschuss recht gut leben.

Kreditgeber machen Vollfinanzierung möglich

Auf eine überschwängliche Finanzierungslust der Banken kann man zwar in der heutigen Zeit lange warten, dennoch gingen noch vor einem Jahr deutlich mehr Kreditinstitute dazu über einen Hauskauf ohne Eigenkapital zu ermöglichen. Und damit nicht genug, denn manche Kreditgeber stellten sogar mehr Kapital bereit als eigentlich zum Hausbau benötigt wurde, um noch weitere Investitionen wie etwa jene des Einrichtungskaufes abzudecken.

Und so funktioniert der Hauskauf ohne Eigenkapital

Speziell in Österreich gibt es eine Faustregel, welche besagt, dass zumindest 30% des erforderlichen Betrages für den Hauskauf aus Eigenmittel bestehen sollten. Doch gerade in der heutigen Zeit geht der Trend eher dahin, Häuser voll finanzieren zu lassen, weil trotz beidseitiger Berufstätigkeit dennoch am Ende des Monats nicht viel übrig bleibt um sich einen entsprechenden Polster anzuschaffen. Eine Vollfinanzierung funktioniert eigentlich ganz einfach:

  1. Die Banken prüfen vor der Kreditvergabe die Bonität des Kreditnehmers: Diese Überprüfung geht sehr genau vor sich, da die Kreditgeber natürlich daran interessiert sind ob eine ordnungsgemäße Rückzahlung stattfinden kann.
  2. Wenn Sie in einem aufrechten Dienstverhältnis stehen, über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, längere Zeit bei demselben Dienstgeber beschäftigt sind und sich nach Abzug Ihrer monatlichen Fixkosten die Rückzahlungsrate ausgeht, ist eine Vollfinanzierung durchaus machbar. Je besser Ihre Bonität ist, desto näher kommen Sie Ihrem Traum vom Eigenheim.
  3. Da die Banken weder eine caritative Einrichtung sind noch Geld im Überfluss haben, werden diese natürlich auf eine Besicherung des Kredits in Form einer Eintragung im Grundbuch bestehen, was aber die übliche Vorgangsweise bei diesem Prozedere ist.

Wenn Sie zum jetzigen Zeitpunkt eine Vollfinanzierung abschließen, steht Ihr Hauskauf ohne Eigenkapital aufgrund des niedrigen Zinsniveaus unter einem guten Stern. Sie haben hier als Kreditnehmer die Möglichkeit einen mehrjährigen Fixzinssatz zu vereinbaren, was in jeden Fall ratsam ist. Außerdem ist ein Vergleich bei der Immobilienfinanzierung anzuraten, denn hier gibt es, wie auch in allen anderen gängigen Sparten enorme Unterschiede, was die Rate, den Zinssatz und die Kreditbedingungen angeht.

Auf diesem Blog findet man Tipps für die Familie zu den Themen Erziehung, Ausflüge, Urlaub und vieles mehr.

1 Kommentar

  1. Daniel

    28. Juni 2013 bei 21:41

    Da ich gerade eine Wohnung kaufe und beabsichtige die Wohnung künftig zu vermieten, bin ich auch u.a. aus steuerlichen Gründen an einer Vollfinanzierung interessiert. Bis dato konnte ich jedoch nur bei einer Bank eine diesbezügliche Bereitschaft erkennen.

    Wäre für entsprechende Tipps bzgl. Kreditinstitute, Bank, etc. dankbar!

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