Eltern

Wenn beide Eltern berufstätig sind…

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Heute eine Kleinfamilie zu ernähren, ist keinesfalls mehr so einfach. Ist ein Elternteil berufstätig und bleibt der zweite zuhause, um sich um die Kinderbetreuung zu kümmern, muss das Einkommen schon über dem Durchschnitt liegen. Mit tausend Euro oder auch ein bisschen mehr, hat man nicht sehr viel Spielraum. Zwar fördert der Staat auch einiges, er stellt etwa Kinderbetreuungsgeld oder Familienbeihilfe zur Verfügung, aber die Ausgaben steigen schneller an als man kalkuliert.

Eine der häufigsten Notlösungen ist, dass der zweite Elternteil geringfügig angestellt ist und zehn oder fünfzehn Stunden pro Woche arbeitet. Ist das Kind schon im Kindergarten- oder Schulalter, ist es einfacher zu vereinbaren. Bei Kleinkindern ist das schon schwieriger, hier müssen oft die Großeltern oder andere Verwandte aushelfen.

Eine andere Zwischenlösung ist, dass ein Elternteil während der Woche arbeitet und an Samstagen oder auch Sonntagen der andere Partner Wochenendjobs nachgeht. Hier umgeht man zwar das Problem der Kinderbetreuung, aber das Familienleben leidet darunter. Denn am besten ist es noch immer, wenn das Kind von beiden Eltern gleichwertig aufgezogen wird.

Kompliziert wird es, wenn beide Elternteile nicht auf ihre Karriere verzichten wollen. In Ländern, in denen die Kinderbetreuungsmöglichkeiten schon optimal ausgebaut sind, wäre das natürlich kein Problem. Ist das aber nicht der Fall, dann muss man nicht nur seinen Berufsalltag managen, sondern auch jeden Tag aufs Neue versuchen eine Betreuungsmöglichkeit – sei es Verwandtschaft, Tagesmutter oder Babysitter – zu organisieren.

Auf diesem Blog findet man Tipps für die Familie zu den Themen Erziehung, Ausflüge, Urlaub und vieles mehr.

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