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Gesundheit & Schönheit

Mit Tape im Urlaub schwimmen – geht das?

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Muskel-, Sehnen- oder auch Gelenkserkrankungen können durchaus extreme Schmerzen verursachen. Eine Therapie ist mitunter langwierig – zu Beginn sind es Medikamente, die zu einer Lösung führen sollen; tritt jedoch keine Verbesserung ein, so wird oft über eine Operation nachgedacht. Hin und wieder vergehen sogar mehrere Monate oder auch ein bis zwei Jahre, bis der Patient wieder zu 100 Prozent schmerzfrei ist. Um die Zeit so gut wie möglich überstehen zu können, kann man auf die bunten Tapes zurückgreifen – die Rede ist von Kinesiotape und der Möglichkeit, wie man mit den bunten Klebestreifen, die aus dem Bereich der japanischen Heilkunde kommen, die Schmerzen lindern kann.

Die bunten Klebebänder helfen bei Verspannungen, Schmerzen oder auch bei Blutergüssen

Als Kinesio-Taping wird heute ein spezielles Pflaster bezeichnet, das in Asien – genauer gesagt: in Japan – entwickelt wurde und schon seit Jahren im Bereich der Physiotherapie verwendet wird. Das Klebeband, das der Haut des Menschen nachempfunden wurde, ist dehnbar, jedoch auch stabil und wird mit Spannung direkt auf die schmerzverursachende Stelle (oder Region) geklebt. Bei richtiger Anwendung kann sich die Wirkung dann doppelt entfalten – einerseits hilft es gegen schmerzende Gelenke oder bei Verspannungen, andererseits auch bei Blutergüssen. So täuscht das Tape dem Gehirn eine Muskelanspannung vor, wobei der Körper mit der Bildung neuer Muskelmasse reagiert – die neuen Muskeln stützen somit die instabile Sehne oder das erkrankte Gelenk, sodass es zu einer automatischen Schmerzlinderung kommt. Des Weiteren beginnt sich die Haut unter dem Tape zu dehnen, hebt sich ganz leicht und bildet einen Hohlraum. In diesem Hohlraum sammelt sich in weiterer Folge eine Flüssigkeit. Die entzündungsfördernden Stoffe werden dann weggeschwemmt – so können auch Blutergüsse problemlos behandelt werden. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, sollte man aber nicht selbst Hand anlegen, sondern vielmehr einen Physiotherapeuten oder Arzt kontaktieren, der in weiterer Folge die zu behandelnde Stelle beklebt. Natürlich kann man auch selbst aktiv werden und sich behandeln, da man fast schon überall das Kinesiotape kaufen kann; jedoch ist es wichtig, im Vorfeld Informationen einzuholen, wie man das Klebeband richtig anbringt, sodass es auch zu einer Schmerzlinderung kommt.

Wie reagiert der Körper?

Jedes Kinesiotape wurde mittels Vordehnung auf einer Trägerfolie angebracht. Über eine klebemittelfreie Acrylbeschichtung kann daraufhin die Haftung auf der menschlichen Haut erreicht werden. Die Aktivierung der Klebeeigenschaft der Beschichtung wird durch die menschliche Körperwärme erzielt. Qualitativ hochwertige Tapes beinhalten also keinen Kleber oder eine ähnliche Substanz – aufgrund der Tatsache, dass es zu einem natürlichen Klebevorgang kommt, sind Unverträglichkeiten oder u.a. auch Allergien zur Gänze ausgeschlossen. Des Weiteren gibt es in den Fasern keinerlei Wirkstoffe (also klassische Arzneien), sodass auch die Wirkung etwaiger homöopathischer oder medikamentöser Behandlungen nicht beeinträchtigt wird.

Duschen oder eine Runde im Meer – das Tape hält!

All jene, die endlich ihre Verspannungen loswerden wollen oder kleinere Verletzungen behandeln möchten, können das Klebeband auch problemlos im Urlaub tragen, weil man mit dem Tape selbstverständlich auch ins kühle Nasse kann. Das heißt, einerseits kann man mit dem Tape in das Meer gehen, andererseits natürlich auch ganz normal ein Bad oder eine Dusche nehmen. Wichtig ist nur, dass beim Abtrocknen das Tape „abgetupft“ wird. Außerdem kann man das Tape auch mit dem Föhn trocknen.

Auf diesem Blog findet man Tipps für die Familie zu den Themen Erziehung, Ausflüge, Urlaub und vieles mehr.

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